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Seebad Heringsdorf
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
           
           
           
 
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Mehr zur Residenz Bleichröder



Die westlich gelegene Seebrücke Heringsdorfs, der Konzertgarten und die Spielbank befinden sich in ca. 400 m Entfernung und sind in wenigen Gehminuten zu erreichen. Unmittelbar vor der Parkanlage führt ein aus Eichenbohlen bestehender Gehweg über die unter Naturschutz stehenden Dünen zum Badestrand. Die östlich gelegene historische Seebrücke Ahlbecks sowie die Ostseetherme sind in 20 Gehminuten erreichbar.
Die "Residenz Bleichröder" ist als Ferienanlage einzigartig im Seebad. Dies beginnt mit der in Sandstein ausgebildeten Toranlage mit reichhaltiger schmiedeeiserner Verzierung.Besonders hervorzuheben ist der mit üppigen Balustraden versehene Rosengarten mit denkmalgeschützter Brunnenanlage. Kieswege führen durch den Park vorbei an der Jagdgöttin Diana und tragen dazu bei, die herrliche Parkanlage zu erleben. Bänke laden die Feriengäste zum Verweilen ein. Ein kleiner Spielplatz für die Kinder ist ebenfalls vorhanden.

Außenansichten: > zu den Bildern

Zur Geschichte...



Im Jahre 1890 wurde unmittelbar an der Uferpromenade des noblen Seebades Heringsdorf auf der Insel Usedom eine Villa mit neobarocker Außenfassade und leichten Einflüssen des Jugendstils erbaut. Der Bauherr war Hans U. von Bleichröder, Sohn von Gerson v. Bleichröder, einem der reichsten Männer Deutschlands, Vertreter des Pariser Bankhauses Rothschild, Bankier der kaiserlichen Familie v. Hohenzollern, Vertrauter des damaligen Kanzlers Otto v. Bismarck und Berater der höchsten Kreise von Adel und Politik in Geldangelegenheiten.

Gerson von Bleichröder konnte nur in seinen letzten 3 Lebensjahren die Idylle von Villa und Rosengarten genießen. Nach seinem Tode 1893 ging das Anwesen in Familienbesitz über. Die jüdische Familie v. Bleichröder musste 1938 fliehen und wurde enteignet. Fortan diente die Villa als Erholungsheim
der nationalsozialistischen Führungskader unter Hermann Göring.

Nach 1945 wurde ein Sanatorium der sowjetischen Truppen in den geschichtsträchtigen Mauern untergebracht. Ab 1951 gehörte die Villa Bleichröder, die in Villa "Richard Schmidt" umbenannt wurde, dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB). Das Gästehaus der Gewerkschaften wurde von 1978 bis 1983 umfangreich saniert. Nach der Übergabe des FDGB-Eigentums an die Treuhandanstalt wurde die Villa unter dem Namen "Hotel Diana" privat im Pachtverhältnis weitergeführt. Von 1997 bis 2000 erfolgte eine umfangreiche Sanierung und der Neubau der Villen Rondell und Rosengarten. Die entstandenen Ferienwohnungen sind in Privatbesitz und werden den Gästen als Urlaubsappartments zur Verfügung gestellt.

 
 
 
           
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